Der AKNB informiert

 

Salut des SSV Dietershofen beim Dorffest am 26. August 2017 in Dietershofen

 

 


AKNB - Bundesverband der Böllerschützen - erneut mit der Abgabe der Startschüsse zum DATEV Challenge 2017 in Roth betraut

Wie schon in den zurückliegenden Jahren wurden die Böllerschützen des AKNB - Bundesverband der Böllerschützen - vom Veranstaltungsleiter, Hrn. Raithel, wieder mit der Abgabe der Startschüsse für die am Wettbewerb teilnehmenden 21 Schwimmergruppen sowie der abschließend startenden drei Staffelgruppen betraut. Franziska Tamme half dabei, dass die Startschüsse der insgesamt 6 Standböller nicht zu früh aber und auch nicht zu spät, sondern möglichst genau zum exakten Zeitpunkt abgegeben wurden.

Zeitweise klappte das Vorhaben allerdings nur "eingeschränkt"...


Das Team mit dem Veranstaltungsleiter, Hrn. Raithel (2. von rechts)

Empfehlung des AKNB zur Pistonkanalbohrung

Nach Rücksprache mit für die Prüfung von Böllern zuständigen Beschussämtern ist der §2 Abs. (1) Satz 1 der BeschussV folgendermaßen zu interpretieren:

Für Böller - mit Ausnahme der Handböller - kann die zuständige Behörde in begründeten Fällen Ausnahmen von der Durchmesserbegrenzung bewilligen!
Diese Ausnahmen betreffen nur dickwandige mit langem Zündkanal!

Die Zündkanalbohrung darf 2mm nicht überschreiten! Dies gilt für alle Böllergeräte. Eine Ausnahme von bis zu 2,3mm kann bei dickwandigen Kanonen bewilligt werden.
Die Ausnahme muss in die Beschussbescheinigung eingetragen werden.

Mit den Beschußämtern hat sich eine Bohrung von 1,8mm als Standard ergeben, weshalb bei Ausbrand der Bohrung noch eine gesicherte Toleranz von 0,2mm besteht.


 

Nichtbeachtung der bundeseinheitlichen Schießordnung

Am 11. Juli 2015 explodierten beim traditionellen Anböllern des Schützenfestes der St.-Magnus-Bruderschaft in Marsberg zwei historische Kanonen.
Schützenkönig André Bieker wurde dabei von umherfliegenden Kanonenteilen so schwer getroffen, dass er zwei Stunden später im Krankenhaus verstarb.

Mittlerweile wurde die Ursache ermittelt:

In NRW beachteten die aktiv beteiligten Böllerschützen offenbar nicht die geltenden Regeln der bundeseinheitlichen Schießordnung!


AKNB - Verband der Böllerschützen - gibt den Startschuß zum DATEV Challenge 2016 in Roth

Wie schon in den zurückliegenden Jahren gaben die Böllerschützen des AKNB - Verband der Böllerschützen - wieder die Startschüsse für die einzelnen Wettkampfgruppen in 5 minütigem Abstand aus ihren Standböllern ab.
Den Startschuß zum weltweit größten Wettkampf auf der Triathlon-Langdistanz mit 3.400 Einzelstartern und 1.950 Staffelteilnehmern aus über 60 Nationen gab diesmal der 1. Präsident des AKNB, Erich Kussberger, um Punkt 6.30 Uhr persönlich ab!

Unterstützt wurde der 1. Präsident von erfahrenen Böllerschützen aus mehreren Vereinen. Mit dabei war diesmal Vizepräsident Dirk Tamme mit seiner Tochter Stefanie.

Die Böllerschützen ehrten den Organisationsleiter Hans Raithel zum Abschluß mit einem schnellen Reihenfeuer!

Starthelferin Stefanie

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Ergebnisse der Prüfung werden verheimlicht

Gutachten der "Neue Materialien Bayreuth GmbH (NMB)" zum Wiederholungsbeschuß bleibt "unter Verschluß"!

Bezüglich des vom AKNB verfolgten Ziels zur Abschaffung der Pflicht zum Wiederholungsbeschuß hat sich gezeigt, dass das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, offensichtlich nicht daran interessiert ist, die Ergebnisse des Gutachtens von Prof. Dr.-Ing. Vasily Ploshikhin der "Neue Materialien Bayreuth GmbH (NMB)" der Öffentlichkeit - und damit den Böllerschützen - bekanntzugeben. Mehr als 3000 Böllerschützen hatten sich einer vom AKNB initiierten Unterschriftenaktion angeschlossen und sich dafür ausgesprochen, den unsinnigen und mit hohen Kosten für die Böllerschützen verbundenen Wiederholungsbeschuß abzuschaffen.

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie hatte noch im August 2015 angeregt, § 6 Absatz 1 der Beschußverordnung (Bundesrecht !) dahingehend zu ändern, dass bei Wiederholungsprüfungen von Handböllern mit bestimmten Materialeigenschaften (bestimmte Edelstähle bzw. minimale Wandstärke) vom Beschuss mit Überdruckmunition abgesehen werden kann, wenn sonst keine sichtbaren Mängel vorhanden sind.

Das BMI wollte zu diesem Themenkomplex einen eigenen Vorschlag erarbeiten, der auf eine allgemeine Öffnungsklausel ("Kann-Bestimmung) hinauslaufen könnte. Auf Nachfrage hatte das BMI mitgeteilt, dass dies im Rahmen der anstehenden Novellierung des Waffenrechts geregelt werden solle. Ein diesbezüglicher Referentenentwurf sollte bis Ende 2015 erstellt werden.

Der AKNB kritisiert seit langem die unsinnige Pflicht zum Wiederholungsbeschuß jeglicher Böllergeräte in 5-jährigem Rhythmus, da Schußwaffen generell nach einem einmaligen Erstbeschuß in den Handel gelangen, und danach nie wieder beschossen werden müssen, sofern keine Veränderungen an wesentlichen Teilen vorgenommen werden. Der AKNB kritisiert weder die Pflicht zum Erstbeschuß von Böllergeräten, noch die Pflicht zum Wiederholungsbeschuß nach einer Veränderung, z.B. nach einer Vergrößerung des Kalibers.
Jedoch ist völlig unverständlich, dass Böllergeräte (besonders Hand- und Schaftböller) nach wie vor einer turnunsmäßigen Pflicht zum Wiederholungsbeschuß unterliegen, obwohl es keinen einzigen Beleg für die Notwendigkeit zur Beibehaltung dieser Regelung gibt, denn es ist physikalisch unmöglich , einen einmal erfolgreich beschossenen und nachträglich nicht veränderten Böller bei Einhaltung der zulässigen Ladungsmenge und unter Beachtung erlaubten Vorlagenmasse mechanisch zu zerstören!

Ein vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie beauftragtes Gutachten der "Neue Materialien GmbH HMB" aus Bayreuth sollte die notwendige Klarheit schaffen und zweifelsfrei belegen, dass eine Pflicht zur Beibehaltung der Wiederholungsbeschußplicht nicht mehr zeitgemäß ist und keine Notwendigkeit zu ihrer Beibehaltung besteht, da der AKNB und der BSSB in der Beurteilung dieser Frage gegensätzliche Ansichten vertreten.

Noch im Oktober 2013 unterrichtete Hr. Innenminister Joachim Herrmann den AKNB darüber, dass es bisher nicht förderlich gewesen sei, dass die in Bayern hauptbetroffenen Verbände, der AKNB und der BSSB, in der Frage der Notwendigkeit von Wiederholungsprüfungen diametral entgegengesetzte Auffassungen vertreten. Er verwies in diesem Schreiben darauf, dass die beauftragte Studie in dieser Frage Klarheit schaffen könne.

Nun soll das alles nicht mehr gelten!

Die Ergebnisse der Studien von Prof. Dr.-Ing. Vasily Ploshikhin und des Instituts "Neue Materialien Bayreuth GmbH (NMB)" liegen dem Bayerischen Staatsministerium zwar inzwischen vor, sie sind objektiv von einer neutralen Forschungseinrichtung erarbeitet worden und schaffen die notwendige Klarheit.

Aber:
Die Ergebnisse des Gutachtens werden ohne Begründung NICHT VERÖFFENTLICHT !

Der AKNB hält an seiner Forderung fest, die Wiederholungsbeschußprüfung abzuschaffen und den Böllerschützen das Ergebnis des Gutachtens der "Neue Materialien Bayreuth GmbH (NMB)" von Prof. Dr.-Ing. Vasily Ploshikhin
unverzüglich zugänglich zu machen, da wir fest davon überzeugt sind, dass der Wiederholungsbeschuß nicht erforderlich ist, um die Sicherheit der Böllerschützen und den Bevölkerung vollumfänglich gewährleisten zu können.

Deshalb gilt weiterhin die Offerte des AKNB, dass jedem Böllerschützen, dessen Rohr dem Druck des expandierenden Schwarzpulvers in zulässiger Menge seit der Erstprüfung in unveränderten Böllern im Rahmen einer Wiederholungsprüfung nicht standgehalten hat, und der deshalb zerstört wurde, eine Prämie von 500,- Euro zuerkannt wird!

Präsidium des AKNB - Verband der Böllerschützen

 


 


Ernennung zum Ehrenmitglied des AKNB

Das Präsidium des AKNB ehrte unter Vorsitz des 1. Präsidenten Erich Kussberger den vormaligen Referenten für Tradition und Brauchtumspflege, Hrn. Dr. Dr. Werner Müller, für dessen langjährig herausragende Verdienste im AKNB mit der Ernennung zum Ehrenmitglied, die im Rahmen der 69. Delegiertenversammlung in Röthenbach/Pegnitz vollzogen wurde. Besonders die 2. überarbeitete Auflage des Buches über "Das Brauchtum des Böllerschiessens nördlich der Donau" von Erich Weiß, profitierte in vielfacher Weise von seiner Mitarbeit und seinen fundierten Kenntnissen über die Praxis des Lärmbrauchtums und die Historie des Böllerschiessens in Deutschland und anderen Ländern Europas, in denen dieses schöne Brauchtum bis zur heutigen Zeit zu verschiedenen Anlässen praktiziert wird.

Bild v.l.: 2. Bürgermeister Wolfgang Gottschalk, Schussmeister Wolfgang Schwadte, Vizepräsident Dirk Tamme, Ehrenmitglied Dr. Dr. Werner Müller, 1. Präsident Erich Kussberger, stellv. Landrätin, Fr. Cornelia Trinkl und Vizepräsident Klaus Oswald

 

Unmittelbar vor der Jahreshautversammlung fand ein Gedächtnisschießen - jeweils 3 Schuss mit der Armbrust - für den am 14. Januar 2015 gänzlich unerwartet verstorbenen ehemaligen 1. Präsidenten des AKNB, Eberhard Schultz, statt, an dem sich 33 Schützen beteiligten. Den ersten Platz errang Dr. Dr. Werner Müller mit dem Traumergebnis 30 von 30 möglichen Ringen! Für diese Spitzenleistung erhielt der Sieger des Gedächtnisschießens, unser neues Ehrenmitglied Dr. Dr. Werner Müller, eine eigens zu diesem Anlaß von der Künstlerin Jirina Pansa handgemalte Schützenscheibe mit dem Bildnis unseres ehemaligen 1. Vorsitzenden Eberhard Schultz, die ihm vom amtierenden 1. Präsidenten des AKNB, Erich Kussberger, im Rahmen der 69. Delegiertenversammlung feierlich überreicht wurde.


Eröffnung der Fürther Michaelis Kirchweih durch Böllerschützen des AKNB

 

Der Videoclip zeigt Böllerschützen des Schützengau Fürth, die auch diesmal wieder unter der Leitung und Beteiligung mehrheitlich im AKNB organisierter Mitglieder und mit aktiver Unterstützung des 1. AKNB-Präsidenten Erich Kussberger mit 11 Böllerschüssen um 11 Uhr die Fürther Michaelis-Kirchweih 2015 am Fürther Karlsteg eröffneten.
Der Betrachter blickt aus der Vogelperspektive einer Drohne (ca. 30 Meter Höhe) auf den Ort des Geschehens. Der Abschnitt des Karlstiegs wurde wie jedes Jahr extra für die Dauer dieses Böllerschiessens von Einsatzkräften der Fürther Polizei am 3. Oktober 2015 für Passanten kurzzeitig gesperrt..
Kommandiert wurde das Böllerschiessen von Heiner Rupprecht von den Weiherhöfer Bürgerschützen.


2. Norddeutsches Landesböllertreffen mit Kanonenbiwak in Hanstedt

 

 

Einige führende Mitglieder des AKNB Präsidiums und zahlreiche weitere Böllerschützen aus ganz Deutschland waren der Einladung des 2. AKNB Vizepräsidenten Klaus Oswald gefolgt, um am 2. Norddeutschen Landesböllerschützentreffen teilzunehmen, das vom 21. - 23. August - verbunden mit einem Kanonenbiwak - in Hanstedt stattfand. Der Videoclip zeigt die Schussfolgen vom 22. August, die von mehr als 150 Böllerschützen aus dem gesamten Bundesgebiet abgefeuert wurden

Die 2 nachfolgenden Videoclips wurden von den Weser Böller ud Kanonenschützen aufgenommen.
Sie sind im Original in relativ geringer Auflösung auf der Homepage der Weser Böller und Kanonenschützen zu finden.
Mit freundlicher Genehmigung des 1. Böllerkommandanten Frank Babenhauserheide sind sie fortan auch auf der AKNB Homepage verlinkt.

 

 


Das Zeltlager der Kanoniere - ein sog. Kanonen Biwak


Zum Auftakt der Veranstaltung am Freitag, den 21. August, hatten sich noch vergleichsweise wenige Böllerschützen am Ort der Veranstaltung eingefunden. Klaus Oswald, der das Böllerschiessen bestens organisiert, gut vorbereitetund und mit klaren und unmissverständlichen Kommandos geleitet hat, eröffnete gegen 18.30 Uhr mit den angekündigten 6 Schussfolgen das 2. Landesböllertreffen des 2003 gegründeten Böllerregiments Hamburg.

 

Gemäß Festprogramm trafen am Samstagvormittag weitere Teilnehmer und Festgäste im Schützenhaus des SV Hanstedt ein. Nach offizieller Begrüßung der angereisten Vereine und den Grußworten der geladenen Festgäste folgte der leider etwas misslungene Bieranstich durch den Vizebürgermeister Hanstedts, bei dem ein Bierkrug zu Bruch ging. Im weiteren Verlauf verliehen der AKNB Präsident Erich Kussberger und sein 1. Vizepräsident, Dirk Tamme dem Gastgeber und Initiator des Böllerschützenreffens, Klaus Oswald (Gründer des Böllerregments Hamburg), die Kommandantennadel des AKNB. Mit der goldenen Ehrennadel ehrten die Präsidenten Frau Heide Burmester für ihre maßgeblichen Verdienste im Zusammenhang mit den Vorbereitungen und der Organisation des 2. Norddeutschen Landesböllertreffens, Olaf Moßler wurde aus gleichem Grund mit der silbernen Ehrennadel des AKNB ausgezeichnet, bevor sich die Kommandanten zur Kommandantenbesprechung im Gastzimmer des SV Hanstedt einfanden und das Mittagessen gereicht wurde.

AKNB Präsident Erich Kussberger ehrt den Gastgeber und Organisator des Böllerschützentreffens,
Klaus Oswald vom Böllerregiment Hamburg, mit der AKNB Kommandantennadel


Auf der dem Schützenhaus gegenüberliegenden abgemähten Wiese startete planmäßig am Nachmittag und nach dem vorherigen Umzug der Böllerschützen durch Hanstedt, der von vielen interessierten Einheimischen und zahlreichen Touristen und Besuchern der umliegenden Gemeinden begleitet wurde, das angekündigte Schießprogramm mit ebenfalls 6 Schussfolgen. Nach anschließender Rückkehr der Böllerschützen ins Vereinshaus des SV Hanstedt erhielten die Kommandanten der mitwirkenden Böllergruppen und -vereine die zugedachten Gastgeschenke, bevor der Abend bei gemütlichem Beisammensein mit Unterhaltung ausklang.

Die Veranstaltung wurde am folgenden Sonntag nach dem Frühstück mit einem Kirchgang fortgesetzt, bevor es zur letzten Schussfolge mit ebenfalls 6 Böllerschüssen kam, allerdings waren zu dem Zeitpunkt schon einige Teilnehmer abgereist.

Das von Klaus Oswald und seinem Planungsteam organisierte Landestreffen der Norddeutschen Böllerschiessen verlief unfallfrei und wird gewiss allen Teilnehmern in bester Erinnerung erhalten bleiben.

 

2. Schriftführer des AKNB

 


Startschuss zum Auftakt des DATEV Roth Challenge 2015

Wie im vergangenen Jahr unterstützten abermals Böllerschützen aus 4 Mitgliedsvereinen des AKNB - Verband der Böllerschützen - beim Autfakt des DATEV Challenge 2015 in Roth. Diesmal allerdings nicht vom Gelände des Wasser- und Schifffahrtsamtes, sondern - sehr zur Freude der vielen Zuschauer - von der gegenüberliegenden Seite am Main-Donau-Kanal bei Heuberg. Den 20 Startergruppen signalisierten die Böllerschützen von diesem Ort mit ihren lautstarken Standböllern den exakten Startzeitpunkt für 20 Startergruppen der ersten Etappe, dem Schwimmwettbewerb über eine Distanz von 3,8km.


Der 1. Präsident des AKNB gab um Punkt 6.30 Uhr der 1. Startergruppe (TOP Starter Frauen und Männer ab 65 Jahre und 28-malige Teilnehmer) mit seinem imposanten Standböller das weithin wahrnehmbare Startsignal vor den 5 im Hintergrund leuchtend und startbereit aufgerichteten Heißluftballonen.

Abschließend ehrten die Böllerschützen den Organisator des DATEV Roth Challenge, Hans Raithel, mit einem gemeinsamen Salut anläßlich seines Geburtstags, den er am Tag des weitweit bekannten Wettbewerbs feierte.

 



Startschuss zum Challenge in Roth 2015 from ou081192 on Vimeo.

 



Posthume Verleihung der Ehrenpräsidentschaft an
Eberhard Schultz


Im Rahmen der 68. Delegiertenversammlung am 7. März 2015 wurde der am 24. Januar 2015 verstorbene langjährige Präsident des AKNB, Eberhard Schultz, in Würdigung seiner vielfältigen und unvergeßlichen Verdienste, den AKNB zu einem bundesweiten Verband der Böllerschützen auszubauen, von den Vizepräsidenten Erich Kussberger und Dirk Tamme posthum zum Ehrenpräsidenten ernannt.


Die 68. Delegiertenversammlung wurde mit einem Ehrenböllerschiessen zur Erinnerung an den kürzlich verstorbenen Präsidenten des AKNB am Tagungsort, dem Sportgelände des Vereinsheims der SSG 1898 Röthenbach a.d. Pegnitz, unter dem Kommando des Schussmeisters Wolfgang Schwadtke eröffnet. Besonderen Wert legte der Schussmeister auf die Einhaltung ausreichender Sicherheitsabstände, da jeder Böllerschütze in vorgeschrieber Distanz zum jeweiligen Nachbarn positioniert wurde.

 


Böllerschiessen zu Ehren des verstorbenen
AKNB Präsidenten Eberhard Schultz
am 6. Februar 2015 von der Altenburg in Bamberg


Anläßlich der Trauerfeier am 6. Februar 2015 für den am 24. Januar verstorbenen Präsidenten des AKNB, Eberhard Schultz, erwiesen ihm die Böllerschützen des AKNB durch je einen Ehrensalut auf der Altenburg in Bamberg und vor der St. Stephankirche in Bamberg die letzte Ehre.

Kommandant auf der Altenburg war sein langjähriger Freund und Weggefährte Erich Kussberger.
Die Böllerschützen vor der St. Stephanskirche wurden von Holger Dojan kommandiert.


AKNB Präsident Eberhard Schultz unerwartet verstorben


Am Samstag, den 24. Januar 2015 verstarb plötzlich und unerwartet unser Gründungsmitglied,
der langjährige Präsident des AKNB


EBERHARD SCHULTZ

 


Der Verstorbene trat dem AKNB, an dessen Gründung er federführend beteiligt war, und für dessen Ziele er sich seither förderlich und mit stets bemerkenswertem Engagement einsetzte,

im Jahre 1998 bei.


Bereits zum Zeitpunkt der Gründung des AKNB stellte sich Eberhard Schultz dem Arbeitskreis als Schriftführer zur Verfügung und nahm fortan Einfluss auf die Ziele und Entwicklung des anfangs noch auf die Interessenvertretung der Böllerschützen im nordbayerischen Raum

ausgerichteten Arbeitskreises.

 

Nur wenige Jahre später, im Jahr 2002, wurde Eberhard Schultz zum Vizepräsidenten des AKNB gewählt, doch bereits am 02.08.2003 wurde ihm die verantwortungsvolle Funktion des AKNB Präsidenten als Nachfolger von Erich Weiß übertragen, der sich Eberhard Schulz mit Hingabe und persönlich höchstem Einsatz unvoreingenommen und mit Tatkraft widmete.


Mit humorvoller Warmherzigkeit erweiterte Eberhard Schultz während seiner Präsidentschaft unberirrt die Einflusssphäre des AKNB von der ursprünglich auf Nordbayern konzentrierten Interessenvertretung zu einem für das Böllerschützenwesen im gesamten Bundesgebiet umfassenden Verband der Böllerschützen.


Zahlreiche Ehrungen - zuletzt Großgold im Frühjahr 2014 - belegen sein von Erfolg gekröntes Bemühen, den AKNB vom ursprünglichen lokalen Verbund zum inzwischen größten bundesweiten Verband der Böllerschützen weiterzuentwickeln.


Das Präsidium, die Mitglieder des Beirats und der angeschlossenen Vereine verlieren mit Eberhard Schultz eine herausragende Persönlichkeit von unschätzbarem Wert.


Wir trauern um Eberhard Schultz im ehrenden Gedenken an seine großen Verdienste und nehmen uns sein Lebenswerk zur Aufgabe und zum Ansporn, die angestrebten Ziele, den Verband aller angeschlossenen Vereine und Zusammenschlüsse von Böllerschützen weiter auszubauen und in seinem Sinne fortzuentwickeln.

 

 

Erich Kussberger

 

Dirk Tamme

 

(Vizepräsidenten des AKNB)

 

 

 


Versicherungsschutz durch den AKNB

Da die bisherige Haftpflichtversicherung des AKNB leider nicht den, in sie gesetzten Erwartungen entsprochen hatte, wurde Sie zum Ende diesen Jahres vorzeitig beendet. Ein Neuvertrag mit verbesserten Leistungen stellt jedoch einen lückenlosen Versicherungsschutz ab 1. Januar 2013 fristgerecht sicher.

Um einen Auszug aus dem Versicherungsschein zu lesen, klicken Sie
hier...


Leitfaden zum Vereinsrecht

Wenn Sie einen Verein gründen wollen oder sich über die wesentlichen Rechte und Pflichten informieren möchten, kann Ihnen der "Leitfaden zum Vereinsrecht" des Bundesministeriuims der Justiz in der Fassung vom 1. Juni 2009 viele wichtige Auskünfte geben und mit Hinweisen auf andere Informationsmöglichkeiten weiter helfen.

Leider ist diese Broschüre zurzeit nur als Download verfügbar. Klicken Sie hier...


Eigenbau von Böllergeräten

Wir müssen feststellen, dass immer wieder Böllergeräte im Eigenbau zum Erstbeschuss ange- meldet werden, diesen dann aber – gelinde ausgedrückt - nicht bestehen. Diese zum Teil lebens- gefährlichen Konstruktionen – und das gilt vor allem für Standböller - sind zwar äußerlich schön anzusehen, haben aber nicht die geforderte Festigkeit und Haltbarkeit um der enormen Belastung durch die Beschussladung standzuhalten.

Aus gegebenen Anlass deshalb unsere dringende Empfehlung:
Setzt Euch mit einem unserer Böllerbauer - zu finden unter Werbepartner - in Verbindung. Dort werdet ihr sicherlich gerne Rat und Hilfe zum Bau von sicheren Böllern erhalten.


Handbuch für Böllerschützen

Die "Sicherheitsregeln für Böllerschützen" in der Fassung vom Januar 2011 sind nach langer Wartezeit verfügbar und und stehen als PDF-Datei (nur Leseprobe) zum Download bereit. Ebenso sind sie gegen eine Schutzgebühr von 5,- € zuzügl. Versandkosten als Druckfassung erhältlich.

Über das Service-Portal der Bayerischen Staatsregierung können sowohl der Download als auch die Broschüre (Artikel-Nr.: stmuv_vs_028) bezogen werden.


Verdämmung

In letzter Zeit ist immer häufiger zu beobachten, dass Wein- oder Sektkorken aus Kunststoff zum Verdämmen verwendet werden.

Obwohl keine beschussrechtlichen Bedenken durch das höhere Gewicht und den damit ver-bundenen höheren Gasdruck bestehen, ist zu bedenken, dass diese "Korken" weiter fliegen und dadurch andere Böllerschützen treffen können.
Da sie auch nicht verrotten, sollten sie allein aus Umweltschutzgründen nicht verwendet werden.

Eine weitere Unsitte ist das Verdämmen von Kanonen mit Papier.
Hier besteht je nach Jahreszeit akute Brandgefahr!


Die Böller- und Salutschützen nördlich der Donau - 2. Auflage

Seit der Jahreshauptversammlung im März 2007 ist das Buch verfügbar. Nach Möglichkeit werden wir es an den Versammlungen des AKNB und bei Böller-schützentreffen bereit halten.

Buchbestellungen richten Sie bitte an den 1. Schatzmeister des AKNB
Herrn Erich Kussberger
Steingruberstraße 6, 90614 Ammerndorf
Tel. und Fax: 09127 8746, eMail:


Ein Exemplar kostet 29,90 EUR zuzüglich Versandkosten.


Wichtige Informationen

Beschuss - Prüfung des Abzugsgewichts
Bundesrat billigt Vereinsrechtsreformen
Art. 13 des Bayer.Immissionsschutzgesetz aufgehoben
Pulversafe für den Außenbereich
Hinweise zum Verbringen von Explosivstoffen
Bayernweites Führen von Blankwaffen
Verdämmen mit Quarzsand


Archivierte Berichte

Delegiertenversammlungen

67. Delegiertenversammlung am 08.03.2014 in Röthenbach (JHV)
66. Delegiertenversammlung am 02.11.2013 in Röthenbach
65. Delegiertenversammlung am 02.03.2013 in Röthenbach (JHV)
64. Delegiertenversammlung am 10.11.2012 in Röthenbach
63. Delegiertenversammlung am 03.03.2012 in Röthenbach (JHV)
62. Delegiertenversammlung am 12.11.2011 in Röthenbach
61. Delegiertenversammlung am 26.02.2011 in Röthenbach (JHV)

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Böllerschützentreffen

Zum 1. Norddeutschen Böllerschützentreffen vom 6. - 8. September 2013 anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Böllerregiments Hamburg ein erster "Blick über den Gartenzaun" aus der Sicht einer Zuschauerin. Klicken Sie hier...

17. Oberpfälzer Böllerschützentreffen am 17. August 2014 in Niedermurach
14. Nordbayerisches und 15. Oberpfälzer Böllerschützentreffen2012 in Kallmünz

10 Jahre Böllerschützen Gebelkofen am 13.07.2011
14. Oberpfälzer Böllerschützentreffen 2011 in Pfaffenfang
12. Nordbayerisches Böllerschützentreffen 2010 in Troschenreuth
10. Nordbayerisches Böllerschützentreffen 2008 in Höchstadt a.d. Aisch

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Weitere Anlässe

Engagierte Helfer beim 30. Challenge in Roth - Böllerschützen des AKNB starten den Wettbewerb
70. Geburtstag unseres Altehrenkommandanten Dr. Günther Beckstein
Tennenloher Böllerschützen geben Startschuss
60. Geburtstag unseres Ehrenkommandanten Dr. Günther Beckstein
Gedächtnisschießen für Wilhelm Klein

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